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Feuerwehr überbringt Spende

Feuerwehr überbringt Spendengeld an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

Eichsfeld / Unstrut - Hainich- Kreis

Grillen für den guten Zweck lautete das Motto Ende Mai bei der Feuerwehr in Beuren, wir wurden durch die Kameraden aus Leinefelde zur "Cold Water Grill Challenge" nominiert. Hierbei galt es innerhalb von 10 Tagen ein Grillevent zu organisieren, dessen gesamter Erlös für einen guten Zweck gespendet werden sollte. Die Kameraden der Feuerwehr Beuren stellten sich natürlich der Herausforderung, zahlreiche Einwohner von Beuren folgten der Einladung und trugen somit zum Erfolg der Veranstaltung bei. 

Schnell war man sich bei der Feuerwehr einig, das der Erlös an eine Einrichtung in der Region gehen soll. Nach einer kurzen Beratung, fiel die Wahl auf den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Eichsfeld / Unstrut - Hainich- Kreis.  (AKJHD)

Den Erlös in Höhe von 500,00 Euro überbrachten nun 8 Kameraden an die Leiterin des AKJHD Constance Hunold sowie deren Kollegin Christiane Klett. Das Geld sollte nicht einfach überwiesen werden, da wir mehr über die Einrichtung und ihre Arbeit erfahren wollten.

Frau Christiane Klett nahm sich am Samstag die Zeit uns ausführlich zu Berichten wie die Einrichtung arbeitet und auch finanziert wird.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst bietet Unterstützung für Kinder mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung an, oder aber auch Trauerbegleitung für Kinder und Erwachsene, Geschwisterbetreung für Geschwister von erkrankten Kindern und vieles mehr. Es gibt 3 hauptamtlich Beschäftigte und ca. 80 ehrenamtlich Tätige Betreuer. Ähnlich wie die Feuerwehr steht die Hilfe vom AKJHD 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Das die Hilfe ständig  gebraucht wird, wurde uns deutlich, da die Chefin kurz vor unserem Termin zu einem Notfall gerufen wurde. Sie wollte es sich trotzdem nicht nehmen lassen, uns persönlich zu begrüßen und traf kurze Zeit später ein. Sie konnte aber nicht lange bleiben, da bereits der nächste Notfall wartete.

Ihre Kollegin Frau Christiane Klett übernahm anschließend auch noch die Führung durch die Einrichtung. Und erzählte weiter, das der Hospizdienst nur zu einem kleinen Teil von den Krankenkassen unterstützt wird, so z.B. die Gehälter der 3 hauptamtlichen, der größte Teil der Arbeit wird jedoch durch Spenden finanziert. 

 

 

 

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